Hamburg Hafen

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Koehlbrandbruecke: EUROPA, DEUTSCHLAND, HAMBURG, (EUROPE, GERMANY), 25.12.2005: Die Elbe erzeugt Nebel. Kalte Luft aus Norden stroehmt ueber die Elbe im Hamburger Hafen. Das Elbwasser hat noch eine hoehere Temperatur als die heranstroehmende Luft. Die Koehlbrandbruecke verbindet im Hamburger Hafen seit dem 23. September 1974 das Gebiet zwischen Norder- und Suederelbe mit der Bundesautobahn 7 (Anschlussstelle Waltershof). Das Bauwerk ueberbrueckt den 325 Meter breiten Elbarm Koehlbrand, durch den als Flutschutzmassnahmen in Folge der Flut von 1962 die Suederelbe in die Norderelbe abfliesst. Mit ihren Auffahrten in Waltershof und Neuhof ist die aus 88 Stahlseilen (je 10 cm dick) bestehende Schraegseilbruecken-Konstruktion 3.940 Meter lang; das Kernstueck 520 m. Sie hat 75 Pfeiler und erreicht eine Hoehe von 55 Meter ueber Wasser, um fuer Seeschiffe auch bei Hochwasser kein Hindernis darzustellen. Die Fahrbahn hat eine Steigung von 4 %. Die Pylone, an denen die Stahlseile befestigt sind, erreichen eine Hoehe von 135 Meter. Die Bruecke besteht aus 81.000 Kubikmetern Beton und aus 12.700 Tonnen Stahl. Die Bruecke zaehlt taeglich zirka 30.000 Fahrzeuge, hatte eine Bauzeit von vier Jahren und kostete 160 Millionen DM. Durch ihre Hoehe ist die vom Bauingenieur Hans Wittfoht unter Beratung des Architekten Egon Jux entworfene Koehlbrandbruecke weitraeumig sichtbar und ein Wahrzeichen der Stadt Hamburg.