Segelflugzeuge in der Luft

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Segelflugzeug vom Typ  SHK: DEUTSCHLAND, 23.03.2014  <br />
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Durch die Mitarbeit von Klaus Holighaus entstand bei Schempp-Hirth aus der Standard Austria S ein neuer Typ, die SHK, die eine noch groeßere Leistungsspanne und tadellose Flugeigenschaften aufwies. Die Leistung wurde in der Hauptsache durch eine Vergroesserung der Spannweite auf 17 m  unter Beibehaltung des bewaehrten Profils E-266“ und damit eine Verbesserung des Seitenverhaeltnisses um 21% auf 20,2 erreicht. Ausserdem wurde die Querruderdifferenzierung in 1:3 geaendert und die Querruder analog zur Spannweitenvergroesserung nach aussen verlaengert, so dass sie nun ueber 55 Prozent der Spannweite reichen. Der Oeffnungswinkel des V-Leitwerkes aenderte sich von 100° auf 92° und das Leitwerk wurde etwas vergroessert. Die SHK, seit 1965 im Serienbau, bewaehrte sich sofort in der Weltspitze: 1965 belegte Seff Kunz bei der Segelflug-WM in South Cerney in der Offenen Klasse einen hervorragenden dritten Platz. Weitere Erfolge 1966 in der DM den 2. Platz und jeweils der 1. Platz in den Nationalmeisterschaften in England, Italien und der Schweiz. Der wahrscheinlich letzte Auftritt einer SHK bei einem internationalen Wettbewerb war der 9. Platz von Klaus Ohlmann bei der Europameisterschaft der Clubklasse 1990 in Daenemark.<br />
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Als 1968 in Kirchheim bei Schempp-Hirth mit dem Cirrus die Kunststoff - Aera begann, wurde die Produktion nach 59 Flugzeugen eingestellt. Der Nachfolger der Standard Austria wurde der Standard Cirrus.